eBooks und die Buchpreisbindung – Irrungen und Wirrungen

Das eBooks fast auf dem Preisniveau der papiergebundenen Ausgaben liegen (Preisabweichungen von ca. 10% ignorieren wir jetzt mal), sollte schon so ziemlich jedem eBookreader-Besitzer aufgefallen sein. Das ist halt so und lässt sich erst einmal nicht ändern. Allerdings höre ich in diesem Zusammenhang unglaublich oft das Argument „Wir haben ja Buchpreisbindung, da ist das ja klar“ – und das ist leider totaler Mist.

Die Buchpreisbindung an sich kann gar nichts dafür, dass eBooks nicht wirklich billig sind – und genau damit soll sich dieser Artikel beschäftigen.

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Archos 70b eReader – billiges 7″ Tablet zum eBook lesen und mehr

Update: Da die Kommentare langsam etwas unübersichtlich werden, könnt ihr auch das kleine Forum unter http://blog.d-maass.de/forum nutzen. Das sollte etwas übersichtlicher sein 😉 Viel Spaß

Ich liebäugelte schon lange mit der Anschaffung eines digitalen eBook-Readers, allerdings waren meine Anforderungen etwas speziell. Es sollte auf jeden Fall das ePub-Format mit DRM unterstützt werden, um die Onleihe der Bibliotheken nutzen zu können. Des weiteren wäre eine halbwegs funktionierende PDF-Darstellung und die generelle Möglichkeit des Surfens schön. Als nächstes kam das Kostenargument: All zu viel Geld wollte ich für die Spielerei nicht ausgeben. Vor ein paar Wochen bin ich zufällig über den Archos 70b für knapp 100€ gestolpert, der diese Auflagen eigentlich alle ungefähr erfüllte. Da die Investition zu verkraften war, hab ich ihn mir einfach mal zugelegt – und habe es bis jetzt nicht bereut.

Mit diesem Post möchte ich das Gerät kurz (ok.. vielleicht doch etwas länger) vorstellen und ein paar gute und weniger gute Seiten ansprechen, da man im Netz über den Archos 70b nicht so wirklich viel interessantes findet. Falls noch Fragen offen bleiben sollten: Einfach in den Kommentaren stellen. „Archos 70b eReader – billiges 7″ Tablet zum eBook lesen und mehr“ weiterlesen

Opera Wahoo – Opera Version 12.00 am Horizont

Gestern wurde im Opera Desktopteam Blog die zweite Pre-Alpha-Version dessen, was wohl einmal die nächste Majorversion (also 12.00) werden soll, zum Testen freigegeben.

Das Blöde: von wirklichen neuen Features ist noch absolut nichts zu sehen – und diese sollte man von einer neuen Major ja eigentlich erwarten. Schließlich geht Opera ja nicht den Weg von Chrome, die ja nur in ganzen Zahlen zählen. Was sich in den zwei Changelogs findet sind eigentlich nur Bugfixes.
Laut eigener Ankündigung, sind die tollen neuen Features aber für spätere Versionen geplant… dann hoffen wir mal, dass den Leuten noch etwas tolles einfällt.

In Sachen Geschwindigkeit fühlt sich Opera immer noch schneller an als Chrome, und auch ein kurzer Peacekeeper-Benchmark bestätigt das:

 

Vor allem zwei Dinge nerven mich momentan allerdings sehr:

  • keine „Blick ins Buch“ Unterstützung auf Amazon
  • mein „Verkäufterkonto“ auf Amazon kann auch nur mehr schlecht als recht bedient werden

Allerdings scheint mir hier die Schuld eher bei Amazon zu liegen… warum auch immer man dort nicht eine simple Opera-Unterstützung gebacken bekommt.  Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass es irgendwann doch noch funktioniert.

Nachtrag: Zum Vergleich noch die Werte von Firefox 5 bzw Firefox 6 Beta 2:

Hacking als neuer Volkssport

Wenn man sich die Online-News der letzten Zeit ansieht könnte man meinen, Hacking ist der neue Volkssport. Es vergeht eigentlich keine Woche, an dem nicht ein anderer Anbieter vom Datenschwund durch Hacker berichtet.
Mir fallen auf Anhieb folgende Hacks der letzten Zeit ein:

Eines haben alle diese Hacks gemeinsam: Der wirklich geschädigte sind wir als User – denn es sind unsere persönlichen Nutzerdaten, die von den Server gestohlen wurden und sich jetzt unkontrolliert im Netz herumtreiben.

Selbst wenn man von einen dieser Hacks nicht persönlich betroffen war, oder denk „die geklauten Daten sind jetzt nicht so wichtig“ sollte man sich doch mal ein paar Gedanken machen: „Hacking als neuer Volkssport“ weiterlesen

kino.to geschlossen – Der wohl bekannteste (illegale) Streaming-Portal fällt

So etwas spricht sich im Netz schnell herum und findet auch auf Spiegel-Online seine Erwähnung: Die wohl bekannteste Streaming-Plattform kino.to wurde von den Ermittlungsbehörden dicht gemacht.

Kino.to dürfte den meisten Internet-Nutzern ein Begriff gewesen sein, ob jetzt durch aktive Nutzung oder nicht. Hier gab es so gut wie alle aktuellen Kinofilme oder Serien als kostenlos verfügbaren Onlinestream – dass das ganze nicht legal war, kann man sich ja denken. Neben kino.to hat es auch einige Stream-Hoster erwischt, die wohl entweder direkt von den kino.to Leuten betrieben wurden oder in sehr engem Kontakt zur Seite standen. „kino.to geschlossen – Der wohl bekannteste (illegale) Streaming-Portal fällt“ weiterlesen

Opera 11.50 Beta1 – Swordfish is coming

Opera Swordfish
Opera Swordfish

Die Jungs von Opera haben heute eine erste Beta-Version des kommenden Opera 11.50 (Opera Swordfish) im Desktopteam-Blog veröffentlicht.

Nach einem zeitweisen Abstecher zu Chrome, bin ich seit Version 11 doch wieder zur Opera zurückgewechselt – und eigentlich ziemlich zufrieden.

Die Beta der Version 11.50 hat folgende größere Neuerungen gegenüber der 11.11 zu bieten:

  • Möglichkeit der Einbindung von Extensions auf die Speed Dial-Seite
  • Erweiterung des Opera Link Features um Passwortsynchronisation
  • Einrichtung eines „next-Channels“ der es erlaubt, Beta- und Stable-Versionen von Opera parallel zu betreiben.
  • Core Bugfixes, optimierte SVG Performance und Implementierung neuer HTML5 Erweiterungen wie die history API, die custom data-* attributes API oder die Element.classList API.

Im erweiterten Text werde ich ein paar der Änderungen näher beschreiben. „Opera 11.50 Beta1 – Swordfish is coming“ weiterlesen

sofortueberweisung.de liest wohl mehr als man meint….

Wie man jetzt an vielen Stellen lesen kann, ist der Dienst sofortueberweisung.de gerade ziemlich in der Kritik. Man liest hier wohl mehr Daten aus, als einem als Nutzer eigentlich lieb sein kann. Unter der Bezeichnung einer „Kontodeckungsabfrage“ werden, laut NDR Recherchen, die Umsätze der letzten 30 Tage, den Dispo und die Daten weiterer Konten ausgelesen.

Sofortüberweisung.de bewirbt den Dienst damit, ohne Registrierung oder ähnliches, schnell und einfach Überweisungen von seinem Girokonto an Händler autorisieren kann. Man benötigt dazu „lediglich“ seine normalen Onlinebanking-Zugangsdaten und eine TAN. Spätestens an dieser Stelle frage ich mich, warum es überhaupt User dieses Dienstes gibt. Ich denke mal, ein Großteil der User würde mich für verrückt erklären, wenn ich sie einmal nach dem Zugangsdaten zu ihrem Online-Banking Zugang fragen würde – auf einer Webseite allerdings tippt man diese ohne größere Bedenken ein.

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PHPStorm IDE zum halben Preis

Na wer sagts denn… nach WebStorm gibt es nun auch die PHPStorm-IDE in der Personale License als Oster-Angebot zum halben Preis. Nutzt man auch noch den 20% Gutschein, den der phpgansta vergibt, kommt man sogar auf 60% Rabatt. Für nicht einmal 40€ erhält man hier eine wirklich sehr gute PHP IDE (meiner Meinung nach besser als PDT, Netbeans oder ZendStudio).

Ein viel besseres Oster-Geschenk kann man als PHP-Entwickler eigentlich nicht bekommen. Das Angebot gilt noch bis zum 30.04, man hat also noch Zeit, sich die kostenlose 30-Tage-Version der IDE vor dem Kauf zu testen.

 

WebStorm IDE zum halben Preis

Reine HTML/CSS-Programmierer unter uns? Momentan gibt es dir wirklich gute WebStorm IDE von JetBrains zum halben Preis.

Die IDE ist wirklich gut, eine umfassende Feature-Übersicht findet sich auf der JetBrains Webseite. Wer primär PHP Programmiert sollte auch einen Blick auf JetBrains werfen – dann aber eher auf PHPStorm. PHPStorm enthält die Features von WebStorm, erweitert um PHP-Funktionalitäten – das Ergebnis kann meiner Meinung nach ZendStudio oder NetBeans in die Tasche stecken.

Für PHPStorm gilt die Aktion (leider) nicht, aber bei phpgansta.de könnt ihr einen 20% Discount-Code erhalten.

Google Instant – Suche während du tippst

Erst bei Golem gelesen und dann auch live gesehen: Google hat für eingeloggte User Google Instant aktiviert.

Was ist Google Instant? Im Prinzip eine Ajax-onthefly-Suche, wie man sie von vielen Seiten kennt. Noch während man seinen Suchbegriff eintippt, sucht Google im Hintergrund schon. Allerdings mit dem Unterschied, dass nicht nach dem eingegebenen Bruchstück gesucht wird (was man eher kennt), sondern nach dem, was man (in Googles Augen) vermutlich suchen möchte.
Hier nutzt Google also das bekannte Google Suggest und wirft mit diesem Begriff schon die Websuche an. Wer also nur „ama“ tippt, bekommt gleich die Suchergebnisse nach Amazon angezeigt.

Wenn Google den richtigen Begriff „vorhersagt“ sicher ein praktisches Feature, wenn man nach etwas anderem als Googles Vorschlag sucht wohl eher irritierend als nützlich…