GTA4 Bundle bei Steam – Wie digitale Käufe nicht laufen sollten….

Bei Steam gab es die letzten Tage ein preislich echt interessantes Angebot: Die GTA IV Complete Edition für knapp 8 €.
Eigentlich ist Steam in Sachen digitaler Spielekauf eine recht angenehme Sache: Spiel aussuchen, Kaufen, Runterladen, Spielen – so wie es sein sollte. Allerdings war dieses Angebot ein gutes Beispiel, wie der digitale Vertrieb von Spielen nicht laufen sollte.
Anfangs lief noch alles wie immer – Kaufen, 2×16 GB downloaden und dann… naja… dann erstmal nicht viel. Scheinbar hat es Steam geschafft so viele GTA4 Version in dieser Aktion verkauft zu haben, das ihnen die Keys ausgegangen sind.
Beim Versuch das heruntergeladene GTA4 zu starten bekomme ich (und viele viele andere) momentan nämlich nur die Meldung „Es konnte keine Verbindung zum Keyserver hergestellt werden“ und das war es dann. Kein Key -> Kein Spielen.
Ähnlich problematisch sind die Keys die zum Addon geliefert wurden: Auch diese werden vom Spiel erstmal nicht akzeptiert. Über die Foren erfährt man dann, dass es sich wohl erstmal nur um „Games for Windows Live“ Einlösecodes handelt, den eigentlichen Key soll es dann über GfWL geben. Allerdings wartet hier das nächste Problem: Die Keys lassen sich auf einen nicht-US WindowsLive Account irgendwie nicht einlösen – also auch hier nichts mit Spielen.

Lösung gibt es wohl noch keine – der Steam Support rät Twitter, Forum und Diskussionen im Auge zu behalten, wann denn die Probleme gelöst sind.

Das Störenste ist eigentlich die Informationspolitik von Steam: Bezüglich Keyproblemen etc findet man nur wenig offizielles, wer nicht in den Foren guckt steht erstmal ziemlich hilflos vor einem nicht funktionierendem Spiel.
Wenn einer Plattform wie Steam die Keys ausgehen oder es anderweitige Probleme gibt, sollten diese meiner Meinung nach definitiv offener Kommuniziert werden. Andere Keyshops verkaufen Keys eigentlich nur wenn sie auf Lager sind, so sollte es auch sein.
Mal sehen wie lange Steam nun braucht, bis man die bezahlte Ware vernünftig nutzen kann (meine Bestellung ist immerhin von Mittwoch!)….

Opera Wahoo – Pre-Alpha 12.00 build 1027

Heute wurde wieder eine neue Pre-Alpha des kommenden Opera 12.00 im Deskopteam-Blog veröffentlicht.

Allen Nutzern der letzten Version würde ich allein wegen folgender zwei Änderungen zum Update raten:

  • Fixed freeze at Facebook and other sites
  • DSK-340165 Painting issue after PDF is closed

Beide Bugs waren schon recht nervig… Dank Bug1 ist der Browser immer mal wieder hängen geblieben. Dass ließ sich zwar durch minimieren / maximieren wieder beheben, war aber auf dauer doch ätzend.

Bug zwei trat (zumindenst bei mir) noch öfter auf. Jedes mal, wenn ein im Browser-Plugin geöffnetes PDF geschlossen wurde, wurde das Bild nicht geupdated, so dass das PDF noch solange „angezeigt“ wurde, bis man entweder den Tab wechselte oder die Bildschirmseite durchscrollte.

Also: Updaten, wenn ihr Next-User seid!

Opera Wahoo – Opera Version 12.00 am Horizont

Gestern wurde im Opera Desktopteam Blog die zweite Pre-Alpha-Version dessen, was wohl einmal die nächste Majorversion (also 12.00) werden soll, zum Testen freigegeben.

Das Blöde: von wirklichen neuen Features ist noch absolut nichts zu sehen – und diese sollte man von einer neuen Major ja eigentlich erwarten. Schließlich geht Opera ja nicht den Weg von Chrome, die ja nur in ganzen Zahlen zählen. Was sich in den zwei Changelogs findet sind eigentlich nur Bugfixes.
Laut eigener Ankündigung, sind die tollen neuen Features aber für spätere Versionen geplant… dann hoffen wir mal, dass den Leuten noch etwas tolles einfällt.

In Sachen Geschwindigkeit fühlt sich Opera immer noch schneller an als Chrome, und auch ein kurzer Peacekeeper-Benchmark bestätigt das:

 

Vor allem zwei Dinge nerven mich momentan allerdings sehr:

  • keine „Blick ins Buch“ Unterstützung auf Amazon
  • mein „Verkäufterkonto“ auf Amazon kann auch nur mehr schlecht als recht bedient werden

Allerdings scheint mir hier die Schuld eher bei Amazon zu liegen… warum auch immer man dort nicht eine simple Opera-Unterstützung gebacken bekommt.  Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass es irgendwann doch noch funktioniert.

Nachtrag: Zum Vergleich noch die Werte von Firefox 5 bzw Firefox 6 Beta 2:

Opera 11.50 Beta1 – Swordfish is coming

Opera Swordfish
Opera Swordfish

Die Jungs von Opera haben heute eine erste Beta-Version des kommenden Opera 11.50 (Opera Swordfish) im Desktopteam-Blog veröffentlicht.

Nach einem zeitweisen Abstecher zu Chrome, bin ich seit Version 11 doch wieder zur Opera zurückgewechselt – und eigentlich ziemlich zufrieden.

Die Beta der Version 11.50 hat folgende größere Neuerungen gegenüber der 11.11 zu bieten:

  • Möglichkeit der Einbindung von Extensions auf die Speed Dial-Seite
  • Erweiterung des Opera Link Features um Passwortsynchronisation
  • Einrichtung eines „next-Channels“ der es erlaubt, Beta- und Stable-Versionen von Opera parallel zu betreiben.
  • Core Bugfixes, optimierte SVG Performance und Implementierung neuer HTML5 Erweiterungen wie die history API, die custom data-* attributes API oder die Element.classList API.

Im erweiterten Text werde ich ein paar der Änderungen näher beschreiben. „Opera 11.50 Beta1 – Swordfish is coming“ weiterlesen

PHPStorm IDE zum halben Preis

Na wer sagts denn… nach WebStorm gibt es nun auch die PHPStorm-IDE in der Personale License als Oster-Angebot zum halben Preis. Nutzt man auch noch den 20% Gutschein, den der phpgansta vergibt, kommt man sogar auf 60% Rabatt. Für nicht einmal 40€ erhält man hier eine wirklich sehr gute PHP IDE (meiner Meinung nach besser als PDT, Netbeans oder ZendStudio).

Ein viel besseres Oster-Geschenk kann man als PHP-Entwickler eigentlich nicht bekommen. Das Angebot gilt noch bis zum 30.04, man hat also noch Zeit, sich die kostenlose 30-Tage-Version der IDE vor dem Kauf zu testen.

 

WebStorm IDE zum halben Preis

Reine HTML/CSS-Programmierer unter uns? Momentan gibt es dir wirklich gute WebStorm IDE von JetBrains zum halben Preis.

Die IDE ist wirklich gut, eine umfassende Feature-Übersicht findet sich auf der JetBrains Webseite. Wer primär PHP Programmiert sollte auch einen Blick auf JetBrains werfen – dann aber eher auf PHPStorm. PHPStorm enthält die Features von WebStorm, erweitert um PHP-Funktionalitäten – das Ergebnis kann meiner Meinung nach ZendStudio oder NetBeans in die Tasche stecken.

Für PHPStorm gilt die Aktion (leider) nicht, aber bei phpgansta.de könnt ihr einen 20% Discount-Code erhalten.

Google Mail & Chrome Development

Bei Golem habe ich gelesen, dass Google Mail mal wieder zwei neue Funktionen im Labs-Bereich zur Verfügung gestellt.
Es gibt nun, neben den unzähligen Labs-Features die eh schon angeboten werden, die Möglichkeit verschachtelte Labels zu erstellen sowie einen kurzen Blick in eine Mail zu werfen, ohne den „gelesen“ Status zu setzen.
Irgendwie sehe ich bei bei nicht so den riesigen Nutzen für den Endanwender.
„Google Mail & Chrome Development“ weiterlesen

Opera 10.50 – Final mit einem Beigeschmack

Mittlerweile wurde die Finalverson von Opera 10.50 veröffentlicht – allerdings hat das ganze einen kleinen Beigeschmack…

Wie schon golem.de im Releaseartikel vermutet, ist dieses Releasedatum sicher in Verbindung mit der in England, Belgien und Frankreich gestarteten Browserwahl für Windows7 zu sehen. User dieser Länder die den InternetExplorer als Standardbrowser definiert haben, und Deutsche ab dem 17.03.2010, bekommen von Windows dann einen Browser-Auswahlscreen präsentiert, der es ihnen ermöglicht einen anderen Browser zu installieren. Hier wollte Opera sicherlich (fast) genau zu diesem Stichtag noch mit einer neuen Version auftrumpfen, die mit Features wie Private-Surfing und Co, was die anderen Browser auch bieten, aufwarten kann.

Das erklärt auch, warum im Devblog innerhalb von so kurzer Zeit so viele RC Versionen veröffentlicht wurden. Das Problem: Wirklich stabil testen kann man eine RC innerhalb von ein paar Stunden sicher nicht. Allerdings muss ich sagen, dass die veröffentlichte Version schon ziemlich stabil läuft. Die ersten Alphaversionen waren echt mies, aber schon die letzten Betaversionen habe ich persönlich ohne Probleme produktiv genutzt.
Die Theorie des Zusammenhangs zum Browserscreen wird durch die fehlenden Linux und MacOS Versionen massiv untermauert. Für diese beiden Systeme wurde im Zuge der Windows Finalrelease wieder eine neue Betaversion veröffentlicht.

Eine wirkliche Blamage ist der Opera-Start-Screen hier in Deutschland 😉 Wie kann man da eine Seite hinterlegen, die Grafikfehler verursacht…. EPIC FAIL meine Herren bei Opera 😉

Opera 10.50 beta – Verlorenen Boden gutmachen

Eigentlich war ich jahrelang Opera Fan und Nutzer (seit Version 6), weil das Ding einfach schön schnell war und alle benötigten Features gleich mitgebracht hat. Allerdings ist dieser Geschwindigkeitsvorteil in den letzten Versionen immer geringer geworden und man lag am Ende hinter Chrome und Firefox – trotzdem war der Browser nach wie vor mit einigen Webseiten inkompatibel. Aus diesem Grund hat kurz nach Erscheinen der bereits erwähnte Google Chrome meinem Opera den Rang als Standardbrowser abgelaufen.

Trotz allem hab ich oft den Features von Opera nachgeweint, vor allem der integrierte EMail-Client war immer meine Wahl um meine Mails anzusehen. Ich benötige kein Feature-Monster wie Thunderbird, mir reicht der Operaclient mehr als aus um meine IMAP-Accounts abzurufen. Dank guter und schneller Suchfunktion findet man auch ohne exzessives Ordner bzw. Filter-Management alte Mails problemlos wieder.
Auch für meine mehr als spärlichen Abstecher in den IRC war der in Opera integrierte IRC-Client immer vollkommen ausreichend.

Heute wurde eine neue Betaversion der kommenden Version 10.50 im Opera Desktop Team Blog veröffentlicht und ich bin wirklich positiv überrascht.
Dank einer komplett neu entwickelten JavaScript-Engine unter der Haube ist Opera wieder das was er früher einmal war: schnell. Laut Benchmarks liegt er momentan in Sachen Geschwindigkeit sogar vor Chrome, allerdings zählt hier für mich eher die gefühlte Schnelligkeit als rohe Zahlen – aber die passt auch wirklich.

Opera hat mittlerweile sicherlich Features, bei denen ich etwas an Ihrem Sinn zweifel, wie z.B. Opera Unite, der eingebaute Webserver – das ist zwar nice to have aber wirklich brauchen dürften das nur wenige. Auch die neue Widgets, die als eigenständige Programme auf dem Recher laufen können, sehe ich nicht wirklich als super Feature, hier fehlen einfach die Möglichkeiten die Firefox und Chrome mit ihren Extensions anbieten.

Aber da das Teil wirklich wieder schnell ist und auch die Kompatibilität mit Webseiten mittlerweile ziemlich gut ist, hat Opera sich in der aktuellen Beta wieder seinen Platz als Standardbrowser erkämpft (und ich muss nicht weiterhin mein Webmail-Interface nutzen *g).

Eine Übersicht über die Features der kommenden Version 10.50 kann man übrigens auf der Beta-Seite nachlesen.

Update 24.02.2010: Nun ist auf der angesprochenen Seite auch die eine neue Betaversion (beta2) zum Download zu finden. Neue Featurs gibt es gegenüber der ersten Beta nicht mehr, aber viele viele Bugfixes, wie das ChangeLog zeigt. Wer lieber erstmal ein paar Screenshots sieht, dem sei der Golem.de Artikel über die neue Beta ans Herz gelegt.

Google Chrome – Kleine aber feine Erweiterungen

Google mischt ja bei so ziemlich allem was das Internet betrifft. Und so verwunderte es auch nur wenig, dass im Jahre 2008 Google mit einem eigenen Browser an die Öffentlichkeit trat: Google Chrome. Seit dieser ersten Version hat sich der Browser schon ganz schick weiterentwickelt und ist mittlerweile meine erste Wahl, was das Surfen im Netz angeht. Seit Version 4.0 unterstützt der Browser offiziell Erweiterungen, wie man sie schon vom Firefox kennt.

Die unzähligen verfügbaren Erweiterungen ist eines der Hauptargumente der Firefox-Freunde, warum ihr Browser der beste und flexibelste ist. Mittlerweile weiß aber auch Google mit einer recht ansehlichen Menge von Erweiterungen dagegenzuhalten. Ich bin generell keiner der sich gleich 1000 Erweiterungen installiert, auch zu Firefoxzeiten war meine Extension-Liste immer sehr überschaubar, und stelle deshalb hier nur einige wenige Erweiterungen vor, die ich persönlich nutze.  „Google Chrome – Kleine aber feine Erweiterungen“ weiterlesen