Fotos auf Acrylglas drucken

In Zeiten von Digitalkameras hat ja mittlerweile jeder unzählige Fotos in digitaler Form auf seinem Computer gespeichert.
Das ein oder andere Foto möchte man aber auch in der digitalen Zeit noch wirklich „in der Hand halten“ können. Abzüge kann man ja mittlerweile in allen Größen, Formen und auf allen möglichen Materialien erstellen. Durch eines Gutscheins von acrylglas-Foto.de bin ich nun in den Genuß eines Foto-Abzuges auf Acrylglas (auch bekannt als Plexiglas) gekommen.

Der Bestellvorgang war ungeheuer einfach:
– Foto mit ausreichend großer Auflösung wählen
– Format auswählen (für 4:3 Bilder von 40x30cm bis 160x120cm)
– Bezahlart und Lieferanschrift angeben
– Fertig

Ich habe mich für ein Bild im klassischen 60×40 Format entschieden und zur Aufhängung die Halterung „Couple“ mitbestellt. Die angegebene Lieferdauer von 48h wurde fast eingehalten – wobei ich das ganze auch Freitag spätabends bestellt habe. Aber auch 3 Tage Lieferzeit find ich noch durchaus in Ordnung. Die Lieferung kam sicher verpackt bei mir an. Beim ersten Blick wundert man sich zwar über den hässlichen Blaustich des Bildes – sieht dann aber schnell das man vielleicht erst die blaue Schutzfolie abziehen sollte 😉

Ohne Schutzfolie präsentiert sich dann ein durchaus ansehlicher Druck. Das Foto kommt auf dem Acrylglas wirklich gut zur Geltung, die Farben sind schön leuchtend und auch die Details sind gut erkennbar.
Mit der Halterung „Couple“, die im Grunde aus 1cm dicken Abstandshaltern besteht die auf die Rückseite aufgeklebt werden, ist es möglich das Bild „freischwebend“ an die Wand zu hängen. Prinzipiell erlaubt das Material auch Lichtspielereien – denn das Acrylglas ist ja durchsichtig, was eine Beleuchtung des Bildes von der Rückseite her ermöglicht. Allerdings denke ich, dass die aufgeklebten Abstandshalter, die vom Durchmesser her nicht gerade klein sind, hier etwas im Weg sein dürften – denn dort ist dann ja kein Durchleuchten mehr möglich. Für Beleuchtungspläne sollte man also eher auf andere Abstandshalter setzen.

Lauf eigenen Angaben druckt acrylglas-foto.de, im Gegensatz zu anderen Anbietern, direkt auf das Glas anstatt das Fotopapier auf das Glas aufgeklebt wird – was für eine höhere Haltbarkeit sorgen soll. Ob das jetzt einen wirklichen Unterschied macht kann ich als Laie natürlich nicht beurteilen.

Ein wichtiger Punkt sind natürlich auch die Kosten – und die sind bei einem solchen Bild nicht zu vernachlässigen. Mit Halterung ist man bei einem Format von 60×40 bei knapp 90 Euro – ein stolzer Preis. Das Ergebnis ist zwar zweifellos ein Hingucker – aber hier muss man schon gut überlegen, ob solch ein Bild einem wirklich so viel Geld wert ist.

Wer solch ein besonderes Bild hat, und mit dem Gedanken spielt es sich als Acryglasdruck zu besorgen, dem kann ich Acrylglas-Foto.de wirklich empfehlen. Die Bestellung ist unkompliziert und schnell und auch die Lieferung erfolgt schnell und sicher.

GTA4 Bundle bei Steam – Wie digitale Käufe nicht laufen sollten….

Bei Steam gab es die letzten Tage ein preislich echt interessantes Angebot: Die GTA IV Complete Edition für knapp 8 €.
Eigentlich ist Steam in Sachen digitaler Spielekauf eine recht angenehme Sache: Spiel aussuchen, Kaufen, Runterladen, Spielen – so wie es sein sollte. Allerdings war dieses Angebot ein gutes Beispiel, wie der digitale Vertrieb von Spielen nicht laufen sollte.
Anfangs lief noch alles wie immer – Kaufen, 2×16 GB downloaden und dann… naja… dann erstmal nicht viel. Scheinbar hat es Steam geschafft so viele GTA4 Version in dieser Aktion verkauft zu haben, das ihnen die Keys ausgegangen sind.
Beim Versuch das heruntergeladene GTA4 zu starten bekomme ich (und viele viele andere) momentan nämlich nur die Meldung „Es konnte keine Verbindung zum Keyserver hergestellt werden“ und das war es dann. Kein Key -> Kein Spielen.
Ähnlich problematisch sind die Keys die zum Addon geliefert wurden: Auch diese werden vom Spiel erstmal nicht akzeptiert. Über die Foren erfährt man dann, dass es sich wohl erstmal nur um „Games for Windows Live“ Einlösecodes handelt, den eigentlichen Key soll es dann über GfWL geben. Allerdings wartet hier das nächste Problem: Die Keys lassen sich auf einen nicht-US WindowsLive Account irgendwie nicht einlösen – also auch hier nichts mit Spielen.

Lösung gibt es wohl noch keine – der Steam Support rät Twitter, Forum und Diskussionen im Auge zu behalten, wann denn die Probleme gelöst sind.

Das Störenste ist eigentlich die Informationspolitik von Steam: Bezüglich Keyproblemen etc findet man nur wenig offizielles, wer nicht in den Foren guckt steht erstmal ziemlich hilflos vor einem nicht funktionierendem Spiel.
Wenn einer Plattform wie Steam die Keys ausgehen oder es anderweitige Probleme gibt, sollten diese meiner Meinung nach definitiv offener Kommuniziert werden. Andere Keyshops verkaufen Keys eigentlich nur wenn sie auf Lager sind, so sollte es auch sein.
Mal sehen wie lange Steam nun braucht, bis man die bezahlte Ware vernünftig nutzen kann (meine Bestellung ist immerhin von Mittwoch!)….

Google Drive – Google folgt Microsoft auf dem Fuße

Ich könnte ja wetten, dass der ein oder andere bei Google fluchen wird, dass Microsoft mit seiner gestrigen Vorstellung der Apps für SkyDrive diesmal Google einen Schritt voraus war.

Nachdem Microsoft also mit einem 7 GB (bzw sogar 25 GB)  Cloud-Storage vorgelegt hat, blieb Google nicht viel über, als das ewig vermutete Google Drive jetzt endlich der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der wirklich große Wurf ist es meiner Meinung nach aber nicht – ein Alleinstellungsmerkmal fehlt. Es ist somit eine weitere Möglichkeit seine Daten in der Cloud zu speichern und über ein Desktoptool zwischen verschiedenen PCs synchron zu halten. Im Prinzip wurde eigentlich nur GoogleDocs um die Offline-Synchronisation erweitert.

In Sachen Speicherplatz ist Google etwas knauseriger als Microsoft: Das Google Drive bietet euch 5 GB kostenlosen Speicher – mehr Space kostet.

Alles in allem keine so großartige Sache – diesmal muss man ehrlich sagen: Etwas zu spät um wirklich große Wellen zu schlagen Google…

 

Microsoft SkyDrive Update – Konkurrenz für Dropbox

Gerade bei Cashy gelesen, dass Microsoft endlich eine Desktopsoftware für SkyDrive veröffentlicht hat. Bei Bedarf sogar nicht nur für Windows sondern auch für Macs.

Hier ist nun endlich die automatische Ordnersynchronisation über mehrere PCs möglich – eben genau wie Dropbox. Kurz getestet und für echt praktisch empfunden.

Microsoft ist in Sachen Space auch recht großzügig: Für neu angemeldete User gibt es immerhin stolze 7 GB Speicher (bei einem Dateilimit von 2 GB).

Das schöne: Wer bereits SkyDrive User ist, kann per Mausklick sein erstmal auf 7 GB gesenktes Limit wieder auf 25 GB erhöhen:

  • Per Browser zur Space-Verwaltung unter https://skydrive.live.com/ManageStorage manövrieren
  • Das sollte erstmal ungefähr so aussehen:
  • Falls hinter dem „25 GB Speicher insgesamt“ erstmal KEIN „auswählen“ Button zu sehen ist, wählt einfach zuerst einen der Bezahlpläne aus und drückt dort direkt auf Abbrechen.
  • Jetzt sollte eigentlich ein „auswählen“ Button hinter dem 25 GB Plan erscheinen -> auswählen
  • Wenn alles funktioniert hat, begrüßt euch SkyDrive dann mit 25 GB

Ein guter Zug von Microsoft – und ja offensichtlich diesmal sogar rechtzeitig, bevor Google mit einer vergleichbaren Lösung auf den Markt kommt (auch wenn schon seit Ewigkeiten Gerüchte um solche ein gDrive durchs Netz irren).

sofortueberweisung.de liest wohl mehr als man meint….

Wie man jetzt an vielen Stellen lesen kann, ist der Dienst sofortueberweisung.de gerade ziemlich in der Kritik. Man liest hier wohl mehr Daten aus, als einem als Nutzer eigentlich lieb sein kann. Unter der Bezeichnung einer „Kontodeckungsabfrage“ werden, laut NDR Recherchen, die Umsätze der letzten 30 Tage, den Dispo und die Daten weiterer Konten ausgelesen.

Sofortüberweisung.de bewirbt den Dienst damit, ohne Registrierung oder ähnliches, schnell und einfach Überweisungen von seinem Girokonto an Händler autorisieren kann. Man benötigt dazu „lediglich“ seine normalen Onlinebanking-Zugangsdaten und eine TAN. Spätestens an dieser Stelle frage ich mich, warum es überhaupt User dieses Dienstes gibt. Ich denke mal, ein Großteil der User würde mich für verrückt erklären, wenn ich sie einmal nach dem Zugangsdaten zu ihrem Online-Banking Zugang fragen würde – auf einer Webseite allerdings tippt man diese ohne größere Bedenken ein.

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Google Instant – Suche während du tippst

Erst bei Golem gelesen und dann auch live gesehen: Google hat für eingeloggte User Google Instant aktiviert.

Was ist Google Instant? Im Prinzip eine Ajax-onthefly-Suche, wie man sie von vielen Seiten kennt. Noch während man seinen Suchbegriff eintippt, sucht Google im Hintergrund schon. Allerdings mit dem Unterschied, dass nicht nach dem eingegebenen Bruchstück gesucht wird (was man eher kennt), sondern nach dem, was man (in Googles Augen) vermutlich suchen möchte.
Hier nutzt Google also das bekannte Google Suggest und wirft mit diesem Begriff schon die Websuche an. Wer also nur „ama“ tippt, bekommt gleich die Suchergebnisse nach Amazon angezeigt.

Wenn Google den richtigen Begriff „vorhersagt“ sicher ein praktisches Feature, wenn man nach etwas anderem als Googles Vorschlag sucht wohl eher irritierend als nützlich…

Google Mail & Chrome Development

Bei Golem habe ich gelesen, dass Google Mail mal wieder zwei neue Funktionen im Labs-Bereich zur Verfügung gestellt.
Es gibt nun, neben den unzähligen Labs-Features die eh schon angeboten werden, die Möglichkeit verschachtelte Labels zu erstellen sowie einen kurzen Blick in eine Mail zu werfen, ohne den „gelesen“ Status zu setzen.
Irgendwie sehe ich bei bei nicht so den riesigen Nutzen für den Endanwender.
„Google Mail & Chrome Development“ weiterlesen

Opera 10.50 – Final mit einem Beigeschmack

Mittlerweile wurde die Finalverson von Opera 10.50 veröffentlicht – allerdings hat das ganze einen kleinen Beigeschmack…

Wie schon golem.de im Releaseartikel vermutet, ist dieses Releasedatum sicher in Verbindung mit der in England, Belgien und Frankreich gestarteten Browserwahl für Windows7 zu sehen. User dieser Länder die den InternetExplorer als Standardbrowser definiert haben, und Deutsche ab dem 17.03.2010, bekommen von Windows dann einen Browser-Auswahlscreen präsentiert, der es ihnen ermöglicht einen anderen Browser zu installieren. Hier wollte Opera sicherlich (fast) genau zu diesem Stichtag noch mit einer neuen Version auftrumpfen, die mit Features wie Private-Surfing und Co, was die anderen Browser auch bieten, aufwarten kann.

Das erklärt auch, warum im Devblog innerhalb von so kurzer Zeit so viele RC Versionen veröffentlicht wurden. Das Problem: Wirklich stabil testen kann man eine RC innerhalb von ein paar Stunden sicher nicht. Allerdings muss ich sagen, dass die veröffentlichte Version schon ziemlich stabil läuft. Die ersten Alphaversionen waren echt mies, aber schon die letzten Betaversionen habe ich persönlich ohne Probleme produktiv genutzt.
Die Theorie des Zusammenhangs zum Browserscreen wird durch die fehlenden Linux und MacOS Versionen massiv untermauert. Für diese beiden Systeme wurde im Zuge der Windows Finalrelease wieder eine neue Betaversion veröffentlicht.

Eine wirkliche Blamage ist der Opera-Start-Screen hier in Deutschland 😉 Wie kann man da eine Seite hinterlegen, die Grafikfehler verursacht…. EPIC FAIL meine Herren bei Opera 😉

Opera 10.50 beta – Verlorenen Boden gutmachen

Eigentlich war ich jahrelang Opera Fan und Nutzer (seit Version 6), weil das Ding einfach schön schnell war und alle benötigten Features gleich mitgebracht hat. Allerdings ist dieser Geschwindigkeitsvorteil in den letzten Versionen immer geringer geworden und man lag am Ende hinter Chrome und Firefox – trotzdem war der Browser nach wie vor mit einigen Webseiten inkompatibel. Aus diesem Grund hat kurz nach Erscheinen der bereits erwähnte Google Chrome meinem Opera den Rang als Standardbrowser abgelaufen.

Trotz allem hab ich oft den Features von Opera nachgeweint, vor allem der integrierte EMail-Client war immer meine Wahl um meine Mails anzusehen. Ich benötige kein Feature-Monster wie Thunderbird, mir reicht der Operaclient mehr als aus um meine IMAP-Accounts abzurufen. Dank guter und schneller Suchfunktion findet man auch ohne exzessives Ordner bzw. Filter-Management alte Mails problemlos wieder.
Auch für meine mehr als spärlichen Abstecher in den IRC war der in Opera integrierte IRC-Client immer vollkommen ausreichend.

Heute wurde eine neue Betaversion der kommenden Version 10.50 im Opera Desktop Team Blog veröffentlicht und ich bin wirklich positiv überrascht.
Dank einer komplett neu entwickelten JavaScript-Engine unter der Haube ist Opera wieder das was er früher einmal war: schnell. Laut Benchmarks liegt er momentan in Sachen Geschwindigkeit sogar vor Chrome, allerdings zählt hier für mich eher die gefühlte Schnelligkeit als rohe Zahlen – aber die passt auch wirklich.

Opera hat mittlerweile sicherlich Features, bei denen ich etwas an Ihrem Sinn zweifel, wie z.B. Opera Unite, der eingebaute Webserver – das ist zwar nice to have aber wirklich brauchen dürften das nur wenige. Auch die neue Widgets, die als eigenständige Programme auf dem Recher laufen können, sehe ich nicht wirklich als super Feature, hier fehlen einfach die Möglichkeiten die Firefox und Chrome mit ihren Extensions anbieten.

Aber da das Teil wirklich wieder schnell ist und auch die Kompatibilität mit Webseiten mittlerweile ziemlich gut ist, hat Opera sich in der aktuellen Beta wieder seinen Platz als Standardbrowser erkämpft (und ich muss nicht weiterhin mein Webmail-Interface nutzen *g).

Eine Übersicht über die Features der kommenden Version 10.50 kann man übrigens auf der Beta-Seite nachlesen.

Update 24.02.2010: Nun ist auf der angesprochenen Seite auch die eine neue Betaversion (beta2) zum Download zu finden. Neue Featurs gibt es gegenüber der ersten Beta nicht mehr, aber viele viele Bugfixes, wie das ChangeLog zeigt. Wer lieber erstmal ein paar Screenshots sieht, dem sei der Golem.de Artikel über die neue Beta ans Herz gelegt.

Google Chrome – Kleine aber feine Erweiterungen

Google mischt ja bei so ziemlich allem was das Internet betrifft. Und so verwunderte es auch nur wenig, dass im Jahre 2008 Google mit einem eigenen Browser an die Öffentlichkeit trat: Google Chrome. Seit dieser ersten Version hat sich der Browser schon ganz schick weiterentwickelt und ist mittlerweile meine erste Wahl, was das Surfen im Netz angeht. Seit Version 4.0 unterstützt der Browser offiziell Erweiterungen, wie man sie schon vom Firefox kennt.

Die unzähligen verfügbaren Erweiterungen ist eines der Hauptargumente der Firefox-Freunde, warum ihr Browser der beste und flexibelste ist. Mittlerweile weiß aber auch Google mit einer recht ansehlichen Menge von Erweiterungen dagegenzuhalten. Ich bin generell keiner der sich gleich 1000 Erweiterungen installiert, auch zu Firefoxzeiten war meine Extension-Liste immer sehr überschaubar, und stelle deshalb hier nur einige wenige Erweiterungen vor, die ich persönlich nutze.  „Google Chrome – Kleine aber feine Erweiterungen“ weiterlesen